21. Juni 2019 Dirty Mops, Red N Black, u. a:

Aus Rockinberlin
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Fête de la Musique 2019
Ort Art Stalker (Kunst+Bar+Events)
Uhrzeit 17:00-22:00 Uhr
Eintrittspreis frei
Veranstalter Land Berlin, Kultursenator
Bands/Künstler
Dirty Mops
Red N Black
Aerger
Dr. T. and the Nervous Nurses
Light Blue

Erinnerungen

Von allen 150 Orten in Berlin, an denen zur Fête de la musique Musikveranstaltungen stattfanden, hatte ich mir die - jedenfalls für mich - neue Art Stalker Kunst Bar (Kaiser-Friedrich-Str. 67; gute Technik, kurze Umbaupausen) in Charlottenburg ausgesucht, um diese kennenzulernen und mehrere, jeweils ca. 45-minütige Konzerte mitzuerleben – ich habe es nicht bereut.

Mit melodischem, funky Rock eröffnete um 17 Uhr die vierköpfige (g/voc/sax/harm, g, b, dr) deutsche Band Dr. T. and the Nervous Nurses und sorgte sofort für gute Laune. Ihnen folgte um 18 Uhr mit der Ansage „Guten Abend, wir sind Aerger“ die ebenfalls vierköpfige (g/voc, g, b, dr) Berliner Band Aerger, etwas härterer und schnellerer Indie-Rock mit deutschen (leider kaum verständlichen) Texten (eigentlich schade, denn ich meine, es gab da z. B. eine Textzeile, die „versenkt meine Asche in der Flasche“ lautete). Sehr interessant auch der musikalische Beitrag des Lead-Gitarristen, der auf den Knien an/mit den Pedalen eine kurze elektronische Improvisation beitrug.

Zur „Entspannung“ präsentierte dann das Duo Light Blue (2 x g/voc) harmonische und ruhigere eigene Songs und Coverversionen (z. B. von Neil Young).

Dann wurde es rumpliger. Die vierköpfige (g/voc, g, b, dr) britische Formation Red N Black brachte mit ihrem Indie-Pop/Rock&Roll - mit Anklängen an Südstaaten-Rock oder auch an die Stones - den Laden auf eine höhere Betriebstemperatur. Es wurde auch voller im Zuschauerraum (maximal 80 Leute hatten Blickkontakt zur Bühne, der Rest blieb im Nebenraum oder draußen vor der Bar). Guter Lead-Gitarrist mit Improvisationslust!

Zum Abschluss wurde es noch etwas lauter, kurz nach 21 Uhr betrat die amerikanische Band Dirty Mops („fast, loud and crunchy“) die Bühne und legte einen fantastischen Auftritt hin. Sprechgesang, Fender-Gitarren-Improvisationen, guter Bass, alles super – trotzdem keine Zugaben möglich (22 Uhr!). Am Ende herrschte wieder Ruhe...--Mwweiss (Diskussion) 11:41, 22. Jun. 2019 (CEST)