7. November 2019 Randy Hansen

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7. November 2019 Randy Hansen
Ticket
Ticket
Ort Quasimodo
Uhrzeit 22:30 Uhr
Eintrittspreis 24,90 € im VVK; 26 € an der AK
Veranstalter Quasimodo GmbH
Bands/Künstler
Randy Hansen

Erinnerungen

Randy Hansen erschien mit 3-köpfiger Band: Bass, Schlagzeug, Gitarre. Er selbst im Jimi Hendrix-Look: Hippieske Klamotten, Hut + Kopftuch. Die Band begann pünktlich mit einer eigenen Version von Sgt. Pepper – halt im Hendrix Modus. Auch später gab er den Beatles noch ein paar Takte, in dem er Day Tripper intonierte.

Was man merkt: Hansen ist kein purer Imitator. Es schien, er lebt das. Zugute kommt ihm, dass er stimmlich dicht bei Jimi ist. Der Sound der Band ebenfalls dicht am Original, sehr stimmig. So dass egal war, ob Ton für Ton „echt“ nachgespielt war. Randy Hansen war sehr virtuos, was bei der niedrigen Bühne leider schlecht optisch zu verfolgen war, wenn man nicht vorne stand. Dank eines Ausflugs ins Publikum kam er dennoch bis auf einen Meter ran und spendierte in dieser Nähe ein Zungen-gespieltes Solo und per flugs gegriffenem (leeren) Bierglas auch noch den SLIDE-Effekt.

Nach 1,5 Stunden regulären Set gab es, ohne dass die Band überhaupt von der Bühne verschwand die Zugabe: Foxy Lady. Vorher waren etliche Hendrix-Klassiker zu hören, darunter: Little wing, All along the watchtower, Voodoo chile.

Das Quasimodo war gut gefüllt; es gab aber noch Karten an der Abendkasse. Der Sound war etwas dumpf, aber akzeptabel. Direkt nach Konzert-Ende war Randy Hansen dann am Merchandising-Stand und „blockierte“ den Ausgang ;-)

--Arno P, 18:41, 9. Nov. 2019 (CET)


Erinnerungen (2)

Die Lautstärke passte, das Spieltempo war schnell und die Musiker sehr gut aufgelegt, allen voran natürlich RANDY HANSEN himself. Er wirbelte fast ununterbrochen über die Bühne, spielte mit den Zähnen und mischte sich – während des Jam back at the house – mitten in das Publikum.

Gleich nach dem zweiten Stück Hey Joe kam Stone free in einer wunderbaren, langen Version, gefolgt von Are you experienced? Im darauf folgenden Stück Fire war wieder eine Anspielung zu hören, ein Riff von Creams Sunshine of your love.

Mit Little Wing und dem folgenden Jam back at the house war meiner Meinung nach ein Höhepunkt des Konzerts erreicht, ohne die folgenden (auch) tollen Titel – darunter Who knows, All along the watchtower und natürlich Voodoo Chile – schmälern zu wollen.

Randys Spielfreude hielt an, auch nach 95 Minuten - und es gab Foxy Lady noch dazu…--Mwweiss (Diskussion) 19:49, 14. Nov. 2019 (CET)


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