Pille Palle & Die Ötter Pötter: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Rockinberlin
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Todesjahr von M. Stein nachgetragen)
(Namensschreibweise + Instrumentierung ergänzt)
 
Zeile 1: Zeile 1:
 
{{Infobox Band
 
{{Infobox Band
|Name        = Pille Palle & Die Ötter Pötter <ref> Die Schreibweise variiert: mal Ötter Pötter, mal Ötterpötter; außerdem wurde/wird auch die Kurzform PPÖP genutzt.</ref>
+
|Name        = Pille Palle & Die Ötter Pötter <ref> Die Schreibweise variiert: mal Ötter Pötter, mal Ötterpötter; außerdem wurden/werden auch die Kurzformen PPÖP bzw. PPØP genutzt.</ref>
 
|Gründung    = 1978  
 
|Gründung    = 1978  
 
|Auflösung    =  
 
|Auflösung    =  
Zeile 26: Zeile 26:
 
|Extras3b    = [[Schlagzeug]], [[Mundharmonika]], [[Gesang]]
 
|Extras3b    = [[Schlagzeug]], [[Mundharmonika]], [[Gesang]]
 
|Extras4a    = [[Theo Breiding]]
 
|Extras4a    = [[Theo Breiding]]
|Extras4b    =  
+
|Extras4b    = [[Gitarre]]
 
}}
 
}}
 
Die 1978 gegründete Band war mit der Spontibewegung und der Alternativszene verbunden. Die Vorläuferband trat während der Universitätsstreiks gegen die Berufsverbote 1976/77 in der Freien Universität Berlin unter dem Namen '''Dr. Teng und die Renegaten''' auf. '''Pille Palle''' hatten ihren ersten Auftritt bei der Gründungsveranstaltung der Netzwerk Selbsthilfe e.V. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Mehringhofs und spielten häufig in der dortigen Szenekneipe "Spektrum" sowie benefizmäßig in besetzten Häusern und auf Demonstrationen. Auf Einladung des italienischen Piratensenders "Radio Sherwood" tourte die Band 1980 in Padua und Umgebung. Neben 2 LPs und einer 7‘‘-EP konnte die interessierte Öffentlichkeit auch einen Auftritt der Band im 1982er Spielfilm „Die Heartbreakers“ (als die „X-Rays“) wahrnehmen. Einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat die Band noch nicht; aber bei mind. 3 beteiligten Musikern finden sich entsprechende Hinweise (siehe Weblinks). Schlagzeuger Jochen Staadt versuchte vergeblich mit dem eigenen Label Staadtsmusik die Band kommerziell zu etablieren, bis ihm das Finanzamt Kreuzberg bescheinigte, dass mit deren Musik „nach Aktenlage die Erzielung des Totalgewinns nicht möglich“ <ref> Zitat aus dem Booklet der CD „Tupela kilim pik na mepela karim“eines weiteren Projekts des Schlagzeugers J. Staadt: Dildo took a taxi.</ref> sei.
 
Die 1978 gegründete Band war mit der Spontibewegung und der Alternativszene verbunden. Die Vorläuferband trat während der Universitätsstreiks gegen die Berufsverbote 1976/77 in der Freien Universität Berlin unter dem Namen '''Dr. Teng und die Renegaten''' auf. '''Pille Palle''' hatten ihren ersten Auftritt bei der Gründungsveranstaltung der Netzwerk Selbsthilfe e.V. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Mehringhofs und spielten häufig in der dortigen Szenekneipe "Spektrum" sowie benefizmäßig in besetzten Häusern und auf Demonstrationen. Auf Einladung des italienischen Piratensenders "Radio Sherwood" tourte die Band 1980 in Padua und Umgebung. Neben 2 LPs und einer 7‘‘-EP konnte die interessierte Öffentlichkeit auch einen Auftritt der Band im 1982er Spielfilm „Die Heartbreakers“ (als die „X-Rays“) wahrnehmen. Einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat die Band noch nicht; aber bei mind. 3 beteiligten Musikern finden sich entsprechende Hinweise (siehe Weblinks). Schlagzeuger Jochen Staadt versuchte vergeblich mit dem eigenen Label Staadtsmusik die Band kommerziell zu etablieren, bis ihm das Finanzamt Kreuzberg bescheinigte, dass mit deren Musik „nach Aktenlage die Erzielung des Totalgewinns nicht möglich“ <ref> Zitat aus dem Booklet der CD „Tupela kilim pik na mepela karim“eines weiteren Projekts des Schlagzeugers J. Staadt: Dildo took a taxi.</ref> sei.

Aktuelle Version vom 13. August 2019, 21:53 Uhr

Pille Palle & Die Ötter Pötter [1]
Gründung 1978
Gründungsmitglieder
Gitarre, Bass, Saxophon, Gesang Michael Stein

(† 2007)

Gitarre, Gesang Rainer Glienke
Bass, Bongos, Gesang Dieter „Diller“ Westmeier
Gitarre, Keyboards, Gesang Gerd Udo Heinemann
Keyboards, Gesang Frank Augustin
Schlagzeug, Mundharmonika, Gesang Jochen Staadt
Aktuelle Besetzung
Bass, Bongos, Gesang Dieter „Diller“ Westmeier
Gitarre, Keyboards, Gesang Gerd Udo Heinemann
Schlagzeug, Mundharmonika, Gesang Jochen Staadt
Gitarre Theo Breiding

Die 1978 gegründete Band war mit der Spontibewegung und der Alternativszene verbunden. Die Vorläuferband trat während der Universitätsstreiks gegen die Berufsverbote 1976/77 in der Freien Universität Berlin unter dem Namen Dr. Teng und die Renegaten auf. Pille Palle hatten ihren ersten Auftritt bei der Gründungsveranstaltung der Netzwerk Selbsthilfe e.V. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Mehringhofs und spielten häufig in der dortigen Szenekneipe "Spektrum" sowie benefizmäßig in besetzten Häusern und auf Demonstrationen. Auf Einladung des italienischen Piratensenders "Radio Sherwood" tourte die Band 1980 in Padua und Umgebung. Neben 2 LPs und einer 7‘‘-EP konnte die interessierte Öffentlichkeit auch einen Auftritt der Band im 1982er Spielfilm „Die Heartbreakers“ (als die „X-Rays“) wahrnehmen. Einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat die Band noch nicht; aber bei mind. 3 beteiligten Musikern finden sich entsprechende Hinweise (siehe Weblinks). Schlagzeuger Jochen Staadt versuchte vergeblich mit dem eigenen Label Staadtsmusik die Band kommerziell zu etablieren, bis ihm das Finanzamt Kreuzberg bescheinigte, dass mit deren Musik „nach Aktenlage die Erzielung des Totalgewinns nicht möglich“ [2] sei. Unter dem abgekürzten Namen PPÖP trat die Band mit Diller Westmeier, Jochen Staadt, Gerd Udo Heinemann und Theo Breiding bis 2016 in Berlin und Korbach auf. Sie übt noch immer im Mehringhof und trinkt danach in der Destille ihren Absacker (Stand 2019).[3]


Weblinks

Diskografie


Berliner Konzerte mit Pille Palle & Die Ötter Pötter

Veranstaltung Ort
20. März 2004 Pille Palle & Die Ötter Pötter Blauer Affe Musikclub
4. Dezember 2004 Pille Palle & Die Ötter Pötter Blauer Affe Musikclub
8. Mai 2004 Pille Palle & Die Ötter Pötter Café Kleisther

Anmerkungen

  1. Die Schreibweise variiert: mal Ötter Pötter, mal Ötterpötter; außerdem wurden/werden auch die Kurzformen PPÖP bzw. PPØP genutzt.
  2. Zitat aus dem Booklet der CD „Tupela kilim pik na mepela karim“eines weiteren Projekts des Schlagzeugers J. Staadt: Dildo took a taxi.
  3. Mit herzlichem Dank an J. Staadt für die aktualisierten Infos.