Verti Music Hall: Unterschied zwischen den Versionen

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Die neueste Konzerthalle Berlins, die '''Verti Music Hall''' liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur [[Mercedes-Benz Arena]] in Berlin-Friedrichshain und wurde offiziell am 13. Oktober 2018 gemeinsam mit dem Mercedes-Platz eröffnet. Defacto gab es jedoch das erste Konzert schon am Vorabend [[12. Oktober 2018 Jack White|12. Oktober 2018]] mit Jack White (Vorgruppe: Gewalt). Zu den folgenden Veranstaltung-Highlights in der neuen Halle gehörte unter Anderem ein Konzert der Manfred Mann's Earthband am [[22. Oktober 2018 Manfred Mann's Earthband|22. Oktober 2018]].
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Die neueste Konzerthalle Berlins, die '''Verti Music Hall''' liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur [[Mercedes-Benz Arena]] in Berlin-Friedrichshain und wurde offiziell am 13. Oktober 2018 gemeinsam mit dem Mercedes-Platz eröffnet. Defacto gab es jedoch das erste Konzert schon am Vorabend [[12. Oktober 2018 Jack White|12. Oktober 2018]] mit Jack White (Vorgruppe: Gewalt). Zu den folgenden Veranstaltung-Highlights in der neuen Halle gehörte unter Anderem ein Konzert der Manfred Mann's Earthband am [[22. Oktober 2018 Manfred Mann's Earth Band|22. Oktober 2018]].
 
Mindestens zwei Mal - nämlich bei den beiden Konzerten mit Jack White - war die Verti Music Hall handyfreie Zone. Zu den Begleitumständen siehe 3. Link.
 
Mindestens zwei Mal - nämlich bei den beiden Konzerten mit Jack White - war die Verti Music Hall handyfreie Zone. Zu den Begleitumständen siehe 3. Link.
  
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Macht Lust auf mehr... mal sehen, ob man es sich leisten kann.
 
Macht Lust auf mehr... mal sehen, ob man es sich leisten kann.
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'''Zweites Erlebnis (Dezember 2018)'''
 
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Ansonsten: Der obere Rang war gesperrt und verhängt (das kenne ich auch von der namenswechselnden Mehrzweckhalle nebenan, z.B. bei Neil Young vor Jahren), wodurch einerseits vermieden wird, erkennen zu lassen, dass das Konzert offenbar nicht ausverkauft war, andererseits ein eigentümlicher optischer Eindruck bezüglich des Verhältnisses von Deckenhöhe und genutztem Raumvolumen entstand (wenn man sich denn mal so weit umdrehte).
 
Ansonsten: Der obere Rang war gesperrt und verhängt (das kenne ich auch von der namenswechselnden Mehrzweckhalle nebenan, z.B. bei Neil Young vor Jahren), wodurch einerseits vermieden wird, erkennen zu lassen, dass das Konzert offenbar nicht ausverkauft war, andererseits ein eigentümlicher optischer Eindruck bezüglich des Verhältnisses von Deckenhöhe und genutztem Raumvolumen entstand (wenn man sich denn mal so weit umdrehte).
  
Ach so, letztens schloss ich ja mit der mehr oder weniger provokanten Frage, ob man sich Konzerte in der Verti Music Hall leisten kann: Für den guten Sitzplatz weit vorne bezahlte ich 66 Euro. Laut Radiowerbung sollen die Preise bei 44 – 66 Euro gelegen haben. Und für 44 Euro habe ich schon (Steh-)Konzerte in fragwürdigerem Ambiente erlebt. --[[Benutzer:Arno P|Arno P]] ([[Benutzer Diskussion:Arno P|Diskussion]]) 13:41, 9. Dez. 2018 (CET)
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Ach so, letztens schloss ich ja mit der mehr oder weniger provokanten Frage, ob man sich Konzerte in der Verti Music Hall leisten kann: Für den guten Sitzplatz weit vorne bezahlte ich 66 Euro. Laut Radiowerbung sollen die Preise bei 44 – 66 Euro gelegen haben. Und für 44 Euro habe ich schon (Steh-)Konzerte in fragwürdigerem Ambiente erlebt. --[[Benutzer:Arno P|Arno P]] 13:41, 9. Dez. 2018 (CET)
  
 
'''Dritter Besuch (Mai 2019)'''
 
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Und wieder Jack White - diesmal mit den Raconteurs. Natürlich im Parkett nicht bestuhlt und sehr gut ausverkauft. Die Vorband schon mit gutem Sound, der zum Hauptact dann noch lauter wurde. Leider auch ein wenig schrill - zumal Jacks Stimme ja selbst schon sehr hoch ist. Der Sound oben im Rang gerade noch so an der Schwelle zwischen Genuss und Ärger. Zum Konzertende wurde das Publikum aus dem Oberrang aus unerfindlichen Gründen über die Nottreppe rausgebeten - was einen sehr puristischen Beton-Charme der Nottreppe offenbarte (vermutlich sollten die Besucherströme zwischen 1. Rang + Parkett und des Oberrangs getrennt werden ?)
 
Und wieder Jack White - diesmal mit den Raconteurs. Natürlich im Parkett nicht bestuhlt und sehr gut ausverkauft. Die Vorband schon mit gutem Sound, der zum Hauptact dann noch lauter wurde. Leider auch ein wenig schrill - zumal Jacks Stimme ja selbst schon sehr hoch ist. Der Sound oben im Rang gerade noch so an der Schwelle zwischen Genuss und Ärger. Zum Konzertende wurde das Publikum aus dem Oberrang aus unerfindlichen Gründen über die Nottreppe rausgebeten - was einen sehr puristischen Beton-Charme der Nottreppe offenbarte (vermutlich sollten die Besucherströme zwischen 1. Rang + Parkett und des Oberrangs getrennt werden ?)
 
Wie auch schon beim Eröffnungskonzert: Jack White legt offenbar Wert auf ein Publikum ohne massenhafte Handy-Aufnahmen, weshalb beim Einlass wieder die Handys in verschlossene Extra-Taschen eingetütet wurden. Das behinderte bei der Suche nach dem eigenen Sitzplatz, weil die Taschenlampenfunktion damit auch wegfiel. Aber ein Konzert ohne massig hochgehaltene Handys für (meist zweifelhafte) You Tube-Aufnahmen ist durchaus reizvoll!
 
Wie auch schon beim Eröffnungskonzert: Jack White legt offenbar Wert auf ein Publikum ohne massenhafte Handy-Aufnahmen, weshalb beim Einlass wieder die Handys in verschlossene Extra-Taschen eingetütet wurden. Das behinderte bei der Suche nach dem eigenen Sitzplatz, weil die Taschenlampenfunktion damit auch wegfiel. Aber ein Konzert ohne massig hochgehaltene Handys für (meist zweifelhafte) You Tube-Aufnahmen ist durchaus reizvoll!
Und weil ich ja in den vorherigen Einträgen auch immer die Preise erwähnte: Für knapp 45 Euro waren die Sitzplätze oben zu bekommen. --[[Benutzer:Arno P|Arno P]] ([[Benutzer Diskussion:Arno P|Diskussion]]) 01:36, 31. Mai 2019 (CEST)  
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Und weil ich ja in den vorherigen Einträgen auch immer die Preise erwähnte: Für knapp 45 Euro waren die Sitzplätze oben zu bekommen. --[[Benutzer:Arno P|Arno P]] 01:36, 31. Mai 2019 (CEST)
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'''Viertes Konzert (Oktober 2019)'''
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THE MUSICAL BOX als GENESIS-Cover-Band aus Kanada wollten ein fiktives Set spielen – im Sinne von: Was wäre, wenn Genesis in der alten Formation mit Material von 1970 bis 1977 auf Tour gingen?...
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Angesichts der teils konzertanten und ruhigeren Stücke war es durchaus okay, dass das Parkett bestuhlt wurde. Dennoch war die Halle bei weitem nicht ausverkauft – im Gegenteil: 15 Minuten vor Showbeginn musste man fürchten, dass nicht mal 100 Leute zuschauen wollten. Dank des eingeschworenen Fan-Kreises um das [https://www.genesis-fanclub.de/| IT-Forum], das offenbar über den Veranstalter die zentralen Parkettplätze blocken konnte, füllte sich dann kurz vor Konzertbeginn doch wenigstens die vordere Hälfte des Parketts. Aber insgesamt war wohl eine deutlich zu große Halle gebucht worden. Im hinteren Parkett saßen kaum 30 Leute und die Ränge waren leer. Und diesmal war der Rang nicht verhängt, wie voriges Jahr bei JOHN CALE. Angesichts der Preise von um die 80 Euro für die Parkettplätze kann man trefflich spekulieren, welche Abhängigkeiten da bestehen …
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Der Sound war okay. Ich persönlich hätte mir etwas mehr Bass und auch mehr Lautstärke gewünscht. Dass bei den wenigen Zuschauer*innen dennoch Warteschlangen an den Getränkeständen entstanden, nervte. Und 6 €uro für ein 0,5er Weizenbier aus der Flasche ist ja glatt ne Empfehlung für den Alkohol-Entzug ;-(( --[[Benutzer:Arno P|Arno P]] ([[Benutzer Diskussion:Arno P|Diskussion]]) 22:01, 31. Okt. 2019 (CET)
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Version vom 31. Oktober 2019, 22:01 Uhr

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Die neueste Konzerthalle Berlins, die Verti Music Hall liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Mercedes-Benz Arena in Berlin-Friedrichshain und wurde offiziell am 13. Oktober 2018 gemeinsam mit dem Mercedes-Platz eröffnet. Defacto gab es jedoch das erste Konzert schon am Vorabend 12. Oktober 2018 mit Jack White (Vorgruppe: Gewalt). Zu den folgenden Veranstaltung-Highlights in der neuen Halle gehörte unter Anderem ein Konzert der Manfred Mann's Earthband am 22. Oktober 2018. Mindestens zwei Mal - nämlich bei den beiden Konzerten mit Jack White - war die Verti Music Hall handyfreie Zone. Zu den Begleitumständen siehe 3. Link.

Weblinks

Konzerte in der Verti Music Hall

Es werden 6 Einträge sortiert nach Namen für die Verti Music Hall gefunden:


Erinnerungen

Erste Erfahrung (Oktober 2018)

Es war niemand geringerer als JACK WHITE, dem es vorbehalten war, die neue Spielstätte zu eröffnen (wenn man die Vorgruppe GEWALT mal "vergisst"). Das Ambiente auf dem Vorplatz mit unheimlich viel Neon-Licht in großflächigem Reklame-Flackern und die unmittelbare Nachbarschaft zur Mehrzweckhalle, die sich zunächst nach einem Telefonanbieter, aktuell nach einem Autohersteller benennen liess, war schon beeindruckend - auch wenn manches davon vielleicht dem unmittelbar bevorstehenden Eröffnungsrummel und dem am gleichen Abend angesetzten Sportevent in eben genannter Halle zuzuschreiben war. Erste Ernüchterung folgte aufgrund der Schlangen beim Einlass. Drinnen strahlt der Bau ziemlich viel nackten Beton-Charme aus. Unten gibt es massig Stehplätze, in der Mitte einen Rang, der mit seiner lockeren Bestuhlung wohl sowas wie einen Möchtegern-VIP-Charakter ausstrahlen möchte und ganz oben noch eine Sitzplatztribüne. Der Grundschnitt ist eher quadratisch als rechteckig, das "Design" deutlich eher Klub als Theater / Konzertsaal. Viel Beton, viel schwarze Wandfarbe. Überraschend gut war der Sound für die Sitzplätze oben (und wenn man den Medienberichten glauben darf, offenbar auch unten). Druckvoll laut, aber nicht übersteuert oder schrill.

Macht Lust auf mehr... mal sehen, ob man es sich leisten kann. --Arno P 12:13, 11. Nov. 2018 (CET)

Zweites Erlebnis (Dezember 2018)

Für John Cale und Orchester wurde diesmal das Parkett bestuhlt; in den hinteren Parkettreihen auch die Sitzhöhe durch Podeste angehoben. Ich selbst hatte das Glück, durch Plätze in der 2. Reihe, aber am Übergang von Parkett Mitte zu Parkett links, de facto in der 1. Reihe zu sitzen, ohne Beengung der Beinfreiheit. Dennoch ergaben sich Einschränkungen im Blickfeld: Der Dirigent für das (vermutlich) 7-köpfige Streich-Orchester versperrte mir total die Sicht auf den Star des Abends, wenn dieser seinen Platz vom E-Piano zur Gitarre (bzw. dem zugehörigen Gesangsmikro wechselte), die (vermutlich 4) Bläser konnte ich vor lauter Notenständern und anderem Equipment nicht deutlich ausmachen, und dass ich im Begleitorchester einen ehemaligen Schulfreund wieder erkennen konnte, war dem Zufall geschuldet, dass mein seitlicher Sitzplatz in Kombination mit einigen Bühnen-Lautsprechern eine kleine Sichtlücke übrig ließ. Ansonsten: Der obere Rang war gesperrt und verhängt (das kenne ich auch von der namenswechselnden Mehrzweckhalle nebenan, z.B. bei Neil Young vor Jahren), wodurch einerseits vermieden wird, erkennen zu lassen, dass das Konzert offenbar nicht ausverkauft war, andererseits ein eigentümlicher optischer Eindruck bezüglich des Verhältnisses von Deckenhöhe und genutztem Raumvolumen entstand (wenn man sich denn mal so weit umdrehte).

Ach so, letztens schloss ich ja mit der mehr oder weniger provokanten Frage, ob man sich Konzerte in der Verti Music Hall leisten kann: Für den guten Sitzplatz weit vorne bezahlte ich 66 Euro. Laut Radiowerbung sollen die Preise bei 44 – 66 Euro gelegen haben. Und für 44 Euro habe ich schon (Steh-)Konzerte in fragwürdigerem Ambiente erlebt. --Arno P 13:41, 9. Dez. 2018 (CET)

Dritter Besuch (Mai 2019)

Und wieder Jack White - diesmal mit den Raconteurs. Natürlich im Parkett nicht bestuhlt und sehr gut ausverkauft. Die Vorband schon mit gutem Sound, der zum Hauptact dann noch lauter wurde. Leider auch ein wenig schrill - zumal Jacks Stimme ja selbst schon sehr hoch ist. Der Sound oben im Rang gerade noch so an der Schwelle zwischen Genuss und Ärger. Zum Konzertende wurde das Publikum aus dem Oberrang aus unerfindlichen Gründen über die Nottreppe rausgebeten - was einen sehr puristischen Beton-Charme der Nottreppe offenbarte (vermutlich sollten die Besucherströme zwischen 1. Rang + Parkett und des Oberrangs getrennt werden ?) Wie auch schon beim Eröffnungskonzert: Jack White legt offenbar Wert auf ein Publikum ohne massenhafte Handy-Aufnahmen, weshalb beim Einlass wieder die Handys in verschlossene Extra-Taschen eingetütet wurden. Das behinderte bei der Suche nach dem eigenen Sitzplatz, weil die Taschenlampenfunktion damit auch wegfiel. Aber ein Konzert ohne massig hochgehaltene Handys für (meist zweifelhafte) You Tube-Aufnahmen ist durchaus reizvoll! Und weil ich ja in den vorherigen Einträgen auch immer die Preise erwähnte: Für knapp 45 Euro waren die Sitzplätze oben zu bekommen. --Arno P 01:36, 31. Mai 2019 (CEST)

Viertes Konzert (Oktober 2019)

THE MUSICAL BOX als GENESIS-Cover-Band aus Kanada wollten ein fiktives Set spielen – im Sinne von: Was wäre, wenn Genesis in der alten Formation mit Material von 1970 bis 1977 auf Tour gingen?...

Angesichts der teils konzertanten und ruhigeren Stücke war es durchaus okay, dass das Parkett bestuhlt wurde. Dennoch war die Halle bei weitem nicht ausverkauft – im Gegenteil: 15 Minuten vor Showbeginn musste man fürchten, dass nicht mal 100 Leute zuschauen wollten. Dank des eingeschworenen Fan-Kreises um das IT-Forum, das offenbar über den Veranstalter die zentralen Parkettplätze blocken konnte, füllte sich dann kurz vor Konzertbeginn doch wenigstens die vordere Hälfte des Parketts. Aber insgesamt war wohl eine deutlich zu große Halle gebucht worden. Im hinteren Parkett saßen kaum 30 Leute und die Ränge waren leer. Und diesmal war der Rang nicht verhängt, wie voriges Jahr bei JOHN CALE. Angesichts der Preise von um die 80 Euro für die Parkettplätze kann man trefflich spekulieren, welche Abhängigkeiten da bestehen …

Der Sound war okay. Ich persönlich hätte mir etwas mehr Bass und auch mehr Lautstärke gewünscht. Dass bei den wenigen Zuschauer*innen dennoch Warteschlangen an den Getränkeständen entstanden, nervte. Und 6 €uro für ein 0,5er Weizenbier aus der Flasche ist ja glatt ne Empfehlung für den Alkohol-Entzug ;-(( --Arno P (Diskussion) 22:01, 31. Okt. 2019 (CET)